„Rückwirkend finde ich es nicht einfach, Ihnen die Idee zur Gründung der Stiftung WELT OHNE MINEN zu erklären. Der Prozess lässt sich am besten als Puzzle beschreiben: Aus vielen Teilchen entwickelte sich allmählich ein ganzes Bild. Dieses Bild – meine Vision – ist eine Welt ohne Minen(gefahr).
Im Jahr 1996 wurde auffallend viel über die Problematik der Antipersonenminen im Fernsehen, im Radio und in den Zeitungen informiert und publiziert. Es war ein Thema, das die Gemüter aufwühlte, vielerorts diskutiert wurde und auch meine Neugier weckte. Ich wollte genauer wissen, welche Organisationen sich damit befassen. Bald stellte ich fest, dass für Menschen, die Opfer von Minen geworden waren, medizinisch viel getan wurde oder bereits einiges initiiert war. Viele namhafte Organisationen engagieren sich für die Rehabilitation der Minenopfer. Nachdem ich zahlreiche Dokumente gelesen hatte, musste ich jedoch überraschend zur Kenntnis nehmen, dass sich für die Räumung der Minen – der eigentlichen Ursache all dieses Leidens – nur sehr wenige Organisationen einsetzten. Dies bewegte mich, die Stiftung WELT OHNE MINEN zu gründen. Das primäre Ziel ist, vermintes Land wieder nutzbar zu machen.”