Der Landmine Monitor 2019

Steigende Opferzahlen durch improvisierte Minen

Der Landmine Monitor wurde zum 21. Mal veröffentlicht. Jedes Jahr untersucht er die Fortschritte auf dem Weg zu einer minenfreien Welt.

2018 war das vierte Jahr in Folge mit aussergewöhnlich hohen Zahlen von Opfern durch Landminen und explosive Kriegsmunitionsrückstände. Insgesamt wurden 6'897 Menschen verletzt oder getötet. Besonders hoch waren die Opferzahlen in aktuellen Konfliktregionen wie Afghanistan, Mali, Myanmar, Nigeria, Syrien und der Ukraine. Mit 3'789 erreichte die Zahl der Opfer durch improvisierte Sprengfallen einen traurigen Rekord.

Auch die Zahl der Zivilisten war mit 71 Prozent erneut sehr hoch. 54 Prozent davon waren Kinder und Jugendliche. Erschreckend ist, dass der Anteil der Kinder unter den Minenopfern in den vergangenen zwei Jahren um 12 Prozent gestiegen ist. Eine erschütternde Bilanz, die zeigt, wie nötig die Räumung von Minen noch immer ist.

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