Cluster Munition Monitor 2026
Der neue Cluster Munition Monitor 2026 zeigt eine alarmierende Entwicklung: Im Jahr 2025 wurden weltweit mindestens 1’063 Menschen durch Streumunition getötet oder verletzt. Fast 90 Prozent der Opfer waren Zivilpersonen.
Besonders gravierend ist die Situation in der Ukraine. Dort wurden mindestens 927 Opfer dokumentiert, was rund 87 Prozent aller weltweit erfassten Opfer entspricht. Auch in weiteren Konflikten kommt Streumunition weiterhin zum Einsatz. Für 2025 und die erste Hälfte 2026 wurde ein Einsatz unter anderem durch Iran, Myanmar, Russland, Thailand und die Ukraine bestätigt.
Neben dem aktuellen Einsatz stellen nicht explodierte Überreste von Streumunition eine langfristige Gefahr dar. 29 Länder und Gebiete gelten weiterhin als belastet. Gleichzeitig erschweren sinkende internationale Mittel die Räumung dieser explosiven Hinterlassenschaften und die Unterstützung der betroffenen Menschen.
Der Cluster Munition Monitor 2026 unterstreicht damit erneut, wie wichtig das internationale Verbot von Streumunition, die konsequente Räumung kontaminierter Gebiete und die Unterstützung der Opfer sind.
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