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Hintergrund

Internationale Abkommen:

Ottawa Konvention, Frist verlängert bis 2019

 

Kontaminierung:

1'176 km2 (d.h. 2.3% der gesamten Landfläche) durch Minen, 8,76 km2 durch Streumunition

 

Opfer seit 1995:

1'732 Personen, davon 603 Todesopfer

 

Minenräumung

Projektdauer: 2006-2018

 

Hintergrund:

Bosnien-Herzegowina gilt in Europa als das Land mit der höchsten Kontaminierung an explosiven Kriegsrückständen. Obwohl der Krieg in Bosnien-Herzegowina (1992-1995) lange zurückliegt, sind die Folgen nach wie vor spürbar. Streumunition und Landminen verunmöglichen noch immer an vielen Orten die Nutzung landwirtschaftlicher Flächen, die für die weitere sozio-ökonomische Entwicklung enorm wichtig sind. 

Entminungsprojekte werden direkt von unserer Vertretung vor Ort in Zusammenarbeit dem dem staatlichen Minenzentrum ausgewählt, koordiniert und überwacht. Dabei steht die Entminung von Flächen im Vordergund, die essentiell für die Deckung der Bedürfnisse der betroffenen Bevölkerung sind.

 

Organisation vor Ort:

In Bosnien-Herzegowina ist WoM als Nichtregierungsorganisation registriert; vor Ort vertreten werden wir von Timka Opardija. Sie koordiniert mit den zuständigen lokalen Behörden sowie dem nationalen Minenzentrum BHMAC die Entminungs- und Sensibilisierungsprojekte. Ausgeführt werden die Entminungsarbeiten von unserer lokalen Partnerorganisation Pazi Mine Vitez nach international gültigen Standards. Das BHMAC ist für die Endabnahme und Zertifizierung der Arbeiten zuständig.

 

Aktivitäten 2018:

Nach vielen Jahren Räumungsarbeiten in der Gemeinde Donji Vakuf sind wir seit 2017 neu in der Gemeinde Gornji Vakuf-Uskoplje aktiv. Auch 20 Jahre nach dem Krieg sind dort immer noch rund 6% der Gemeindefläche vermint. Letztes Jahr haben wir drei Minenfelder in Rajci geräumt. Ab Frühling / Frühsommer 2018 werden diese Aktivitäten weitergeführt. 

Parallel werden Sensibilisierung-Veranstaltungen für ausgewählte Zielgruppen organisiert.

 

Die Entminungsarbeiten werden von verschiedenen privaten und institutionellen Spendern unterstützt.