SMART-System für Minensuchhunde

Effizienzsteigerung durch Innovation

Hunde gelten als sehr zuverlässig und werden schon seit langer Zeit zum Aufspüren von Sprengstoffen eingesetzt. Die Minensuche ist jedoch recht aufwändig, weil die Vegetation vorher entfernt werden muss und die Hunde nach einem genauen Schema an der Leine kleinräumige Parzellen absuchen.

Das Projekt

Das SMART-System bringt die Entminung mit Hunden einen bedeutenden Schritt weiter: Es besteht aus einer Kamera und einem GPS, das dem Hund wie ein Rucksack umgebunden wird. Die Hunde können so das Gelände freilaufend auf Minen absuchen, während der Hundeführer auf dem Smartphone jede Bewegung verfolgt und Minenfunde in eine Karte einzeichnet. Das erlaubt eine deutlich schnellere und effizientere Überprüfung von möglicherweise verminten Gebieten und Eingrenzung der Kontaminierung. Entminungsaktivitäten können dort ganz gezielt vorgenommen werden. Die Hunde setzen sich während der Suche keiner Gefahr aus, da sie in intensivem Training ausgebildet werden und lernen, wie sie sich auf vermintem Gelände sicher bewegen können. 

Im Idealfall kann die Minensuche durch den Einsatz der SMART-Systeme bis zu 50 Prozent günstiger werden.

Kooperation von drei Schweizer Organisationen

Das SMART-System steht für Schweizer Innovation: Es wurde vom Genfer Internationalen Zentrum für Humanitäre Minenräumung (GICHD) in Zusammenarbeit mit Digger DTR in Tavannes entwickelt. Welt ohne Minen ist von der Effizienz der GPS Technologie überzeugt und finanziert die Entwicklung der ersten SMART-Systeme. 

 

Fotos: Copyright@Johannes Müller

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