SRI LANKA

Minenräumung | Projektdauer: 2019-2020

16 Jahre lang, von 1983 bis 2009, herrschte Bürgerkrieg in Sri Lanka. Gegen 100 000 Menschen starben. Beide Kriegsparteien, die Regierungstruppen und die Militärorganisation der Tamilen, LTTE, haben weite Landstriche vermint und unzählige Kampfmittelrückstände hinterlassen. 2002 – noch während des Kriegs – begann man mit der Minenräumung, doch ein Teil der entminten Gebiete wurde später erneut kontaminiert. Die heutige Regierung setzt sich für ein minenfreies Sri Lanka ein und ist im Jahr 2018 sowohl dem Ottawa als auch dem Oslo Abkommen beigetreten. Das Ausmass der verbleibenden Kontaminierung konnte durch ein vereintes Engagement bis Ende 2018 auf 25 Quadratkilometer reduziert werden. Die Regierung hat die Vision, dass Sri Lanka bis 2020 minenfrei ist.

Das Projekt

Welt ohne Minen wird mit diesem Projekt erstmals in Sri Lanka aktiv und finanziert während eines Jahres ein 29-köpfiges Minenräumungsteam der lokalen Organisation Delvon Assistance for Social Harmony (DASH). Die Mitarbeitenden gehören verschiedenen ethnischen Gruppen an, stammen oft aus ärmsten Verhältnissen und erhalten durch ihre Arbeit wirtschaftliche Selbstständigkeit. So fördern Entminungsaktivitäten auch das gegenseitige Verständnis und Vertrauen und leisten einen Beitrag zu Versöhnung und nachhaltigem Frieden im Land.

Das wollen wir bewirken

Wir setzen uns dafür ein, dass Sri Lanka sein Ziel erreicht, so bald wie möglich minenfrei zu sein. Durch die Unterstützung von DASH sorgen wir zudem dafür, dass Menschen aus mittellosen Familien Arbeit und damit ein Einkommen erhalten, was ihr Selbstvertrauen stärkt und der ganzen Familie zugutekommt.

Fotos: DASH und HALO Trust

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