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Hintergrund

Internationale Abkommen:

Abkommen über Streumunition, Oslo Abkommen, Frist bis 2020 

 

Kontaminierung:

zirka 35% der Landesfläche (Streumunition zirka 8'470km² und andere Kriegsmaterialrückstände/ UXO rund 87‘000km²)

 

Opferzahlen seit 1964:

Total über 50'000, seit Kriegsende 20'000

 

 

Entminung und Sensibilisierung in der Provinz Khammouane

Projektdauer: 2008-2018

Hintergrund: 

Während des Vietnam-Krieges war Laos neutral und es gab keine offizielle Kriegserklärung der Vereinigten Staaten an Laos. Trotzdem bombardierten die US-amerikanischen Streitkräfte Laos zwischen 1964–1973 mit über zwei Millionen Tonnen Submunition. Dies deshalb, weil der Versorgungspfad für die Truppen und den Nachschub zwischen Nord- und Südvietnam zu einem bedeutenden Teil über laotisches Territorium verlief. Es wurden über Laos mehr Bomben abgeworfen als im Zweiten Weltkrieg auf Deutschland und Japan zusammen.

Laos gehört zu den schwerst bombardierten Ländern der Welt. Man schätzt, dass rund 35% der laotischen Fläche kontaminiert sind. Zwischen 1964 und 2015 wurden über 50'000 Menschen Opfer von Minen und Streumunition. 

 

Partner vor Ort:

Die Räumungsarbeiten in der Provinz Khammouane, von  WoM seit Januar 2008 unterstützt, werden von unserem lokalen Partner "UXO Lao" ausgeführt. Unsere Kontaktperson vor Ort ist der internationale Experte Olivier Bauduin, der im Auftrag von WoM jährlich einen Monitoring Besuch durchführt. Das offizielle Minenzentrum in Laos (NRA) ist für die Endabnahme zuständig und gibt die geräumten Gebiete der Bevölkerung frei.

 
Aktivitäten 2018:
Unsere zwei Entminungsteams entminen dieses Jahr eine hochkontaminierte Fläche von 800'000 Quadratmetern. Dadurch wird wert­volles Agrarland zur Nutzung freigegeben und eine sozio-ökonomische Entwicklung gefördert. Unser Risk Education Team sensibilisiert die Bewohner für die Gefahr, damit sie lernen sich vor Unfällen zu schützen.